Zanpakuto



Allgemeines


Bei einem Zanpakuto handelt es sich um eine Waffe, die vorwiegend von den Shinigamis genutzt wird. Doch auch Arrancar oder Vizards scheinen diese Waffe bevorzugt zu nutzen. Der Begriff „Zanpakuto“ stammt ursprünglich aus dem Japanischen und bedeutet soviel wie „Seelenschneider“.

Die Kunst eine solche Waffe zu meistern wird unter den Trägern dieser als Zanjutsu bezeichnet. Es benötigt Jahre um Herr der Waffe und ein wahrer Meister zu werden.

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Ein jedes Zanpakuto beherbergt einen individuellen Geist. Der Charakter dessen scheint oftmals dem Charakter des Trägers recht ähnlich zu sein. Hin und wieder kommt es jedoch vor, dass die beiden Charaktere sich massiv voneinander unterscheiden. Für einen solchen Träger scheint es dann schier unmöglich zu sein seine Waffe zu meistern, da die beiden Charaktere oftmals nicht in Einklang miteinander agieren können.

Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei einem Zanpakuto um einen Teil der Seele des Trägers ist, kann es nicht ersetzt werden. Jedoch ist es in der Lage wenn es vollends zerstört wurde, sich wieder zu regenerieren.

Die Zusammengehörigkeit der Waffe zu seinem Träger zeit sich in der Tatsache, dass bei einem sehr starken Träger oder einem Träger mit sehr hoher spiritueller Energie, der Geist der Waffe sich in der realen Welt in der Lage ist zu materialisieren.

Die Harmonie der beiden Charaktere zeigt sich zudem in dem Fakt, dass es offensichtlich irrelevant zu sein scheint welche Form oder Größe das Zanapkuto hat, denn der Träger scheint es in jeglicher Form gleich agil zu handlen können.

Jedoch fällt es einem Träger äußerst schwer leicht mit einer Waffe zu kämpfen, die nicht auf ihn hört. Immer wieder kommt es bei solchen Konstellationen zu massiven Zwischenfällen. Kaname_Tousen scheint der einzige Shinigami zu sein, welcher erfolgreich mit der Waffe eines anderen zu kämpfen scheint.

Hin und wieder kommt es vor, dass ein Zanpakuto zerbricht. In diesem Fall bedeutet dies, dass der Geist des Schwertes ebenso gebrochen zu sein scheint, wie die Waffe selbst. Dies mag jedoch nicht heißen, dass die Waffe für immer zerstört ist.

Auch in diesem Fall kann man auf den Weg der Regeneration warten oder alternativ zu einem entsprechend hohen Preis die Heilkünste von Kurotsuchi in Anspruch nehmen.

Aussehen


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Die meisten Zanpakutos erinnern an ein gewöhnliches Katana, dies trifft vor allem auf ihre ursprüngliche und nicht aktive Form zu. Hin und wieder kommt es jedoch vor, dass sie sich in Größe und Form des Stichblattes marginal voneinander unterscheiden.

Stufen


Ein jedes Zanpakuto verfügt über unterschiedliche Stufen. Diese sind jedoch stark abhängig von dem Grad wieweit ein Träger seine Waffe beherrscht. Eine Zanpakuto kann zwei Stufen erreichen. Das Bankai und das Shikai.

Meist tragen Shinigamis ihre Schwerter immer im versiegelten Zustand und aktivieren ihr Zanpakuto wenn dies von Nöten ist. Einige Träger haben zudem die Möglichkeit ihre Waffe wieder zu versiegeln, wenn sie den aktiven Zustand nicht mehr benötigen.

Shikai


Hierbei handelt es sich um die erste befreite Form. Um diese zu aktivieren muss der Träger der Waffe seinen Namen kennen. Dies setzt voraus, dass er mit dem Geist des Zanpakuto kommuniziert.

Ist ein Shinigami hierzu in der Lage zeugt letztlich von der Kontrolle über die Waffe. Nur, wenn ein Shinigami diese Form seiner Waffe aktivieren kann, ist es ihm möglich der Karriere in der Gotei 13 ein wenig zu puschen.

Dem Träger der Waffe ist es erst möglich seine Waffe willentlich zu aktivieren, nachdem das Zanpakuto ihm freiwillig seinen Namen verraten hat. Ist dies geschehen, spricht er aller Regel nach, einen Befehl gefolgt von dem Namen des Zanpakutos um es letztlich zu aktivieren.

Bei diesem Befehl kann es sich um Gedicht oder einfach nur ein einzelnes Wort handeln. Der Phantasie seien hierbei keinerlei Grenzen gesetzt. Meist nimmt der Befehl jedoch starken Bezug auf die Fähigkeit des Schwertes.
 
Beherrscht ein Shinigami jedoch das Bankai seiner Waffe muss er nicht notwendigerweise das Shikai aktivieren bevor er das Bankai aktiviert. Dieser Schritt kann nach Belieben übersprungen werden.

In einigen seltenen Fällen bleibt das Zanpuko in der Form die es im Shikai zu haben scheint. Dies mag unter Umständen damit zusammenhängen, dass das Reiatsu des Trägers dem spirituellen Druck nicht standhalten kann um diese Form wieder zu unterdrücken.

Ist die Shikai-Form einmal aktiviert, ändert sich die Form des Schwertes seinen Eigenschaften entsprechend. Dies kann unter Umständen kleine, hin und wieder jedoch auch große Veränderungen bewirken.

Bankai


Bei dieser Form handelt es sich um eine finale Art der Befreiung. Ist diese Stufe erreicht, kann die Kraft der Waffe ins Schier unermessliche steigen. Auch das äußerliche Erscheinungsbild scheint sich hier den Fähigkeiten der Waffe – wie im Shikai auch – entsprechend anzupassen.

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Unter den Shinigamis scheinen meist nur die Kommandanten die Fähigkeit zu besitzen das Bankai ihrer Waffe zu befreien. Haben sie diesen Rang noch nicht inne, dauerte es meist nicht lange und sie erreichten ihn. Hin und wieder scheint es jedoch den einen oder anderen Vize-Kommandanten zu geben, der diese Fertigkeit vollbrachte.

Bankai Bild

Um das Bankai zu erreichen, muss der Träger der Waffe in der Lage sein den Geist seines Zanpakutos in der realen Welt erscheinen lassen. Dort muss er ihn seinem Willen unterwerfen.

Aller Regel nach dauert dies meist mehr als zehn Jahre. Jedoch gab es einige wenige, die dies in weniger als drei Tagen erreicht haben. Laut den Aussagen verschiedener Shinigami steigert das Bankai die Kraft des Zanpakuto um das Fünf- bis Zehnfache.

Das Bankai aufrecht zu erhalten kostet den Shinigami sehr viel Kraft. Ist dieser dem Tod nahe verschwindet das Bankai unwillkürlich. Im Gegensatz zur Aktivierung des Shikai, scheint es für das Bankai keinen Befehl zu geben mit dem es beschwört werden kann. Viele bezeichnen diese Form daher auch als Manifestierung des Geistes der dem Schwert innewohnt.

Es existieren verschiedene Waffen, deren Bankai bekannt ist:


Typen


Insgesamt existieren verschiedene Typen von Zanpakutos. Diese verfügen von Natur aus allesamt über die Fähigkeiten, die auch ein Schwert innehat. Allesamt lassen sie sich den verschiedenen Elementen zuordnen. Alternativ lassen sich die Waffen in Fern- und Nahkampfwaffen gliedern. Doch auch Gifte spielen in der Shinigami-Waffenkunst eine entscheidende Rolle.

Verwunderlich ist zudem weiter nicht die Tatsache, dass verschiedene Zanpakutos auch mehreren Elementen und Eigenschaften gleichzeitig zugeordnet werden können. So handelt es sich bei der Waffe von Ichigo Kurosaki gleichermaßen um eine Fernkampf, wie auch um eine Nahkampfwaffe.

Feuer



Eis



Wind



Wasser



Gift



Nahkampf



Fernkampf



Kido