FanFic Tutorial



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Allgemeines


Sicherlich ist Dir auf www.AnimeManga.de schon die eine oder andere FanFic über den Weg gelaufen und mit Sicherheit hast Du schon auch die eine oder andere gelesen. Nun denkst Du ist es aber an der Zeit endlich mal eine eigene zu erstellen. Dieses Tutorial richtet sich an alle Leser, die sich dem Verfassen von FanFics widmen.

Hilfen bei der Lesbarkeit von FanFics


Die Lesbarkeit von Texten ist entscheidend für dessen Erfolg. Dies verhält sich gleichermaßen für FanFics. Im Folgenden sollen Dir einige Tipps dargelegt werden, die Dir das Verfassen von FanFics ein wenig erleichtern.

Absätze und Zeilenumbrüche


Absätze und Zeilenumbrüche helfen einen Text wesentlich übersichtlicher zu gestalten und ihn vor allem lesbarer zu gestalten. Zudem verbessern sich automatisch Handlungsänderungen, Wortwechsel, Orts- und Zeitänderungen. Zwar sind diese nicht zwingend notwendig, aber sie erleichtern es einem immens den Text zu verstehen und zu lesen.

Achte auf realistische Dialoge und Details


Ein Dialog wirkt lediglich dann lebendig, wenn es sich dabei nicht nur um einen „Ja-Nein-Wortwechsel“ handelt. Auch solltest Du vermeiden bereits gesagtes zu Wiederholen. Somit bilden Diskussionen, das Kernstück der Charakterentwicklung – dies verhält sich so für JEDEN Charakter.

Dies bedeutet allerdings nicht, dass Du jeden Charakter einen Konflikt herauf beschwören lassen sollst, nur damit Deine Dialoge ein wenig lebendiger wirken. Auch hier gilt es den goldenen Mittelweg zu finden.

Dialoge sollten zu Deinen Charakteren passen


Deine Dialoge solltest Du so wählen, dass sie realistisch erscheinen. Deine Charaktere und ihre Gespräche sollten sich also so verhalten, wie es zu ihrer Natur passt. Falls das Verhalten einer Deiner Wahlfiguren wider dem, dessen Charakters ist, solltest Du in jedem Fall begründen wieso das der Fall ist.

Abnormales Verhalten eines Charakters sollte erklärt werden, damit der Leser sein Verhalten schlüssig erscheint. Ein solches Verhalten durch die Begründung, dass sich der Charakter „Out of Charakter“ befindet, zu erklären ist eher schlecht als recht. Dies soll jedoch nicht heißen, dass Du diese Begründung niemals wählen darfst, sondern vielmehr, dass Du sie mit Bedacht wählen solltest. Ist dies der Fall, kann sich dies zu einem recht wirkungsvollen Stilmittel entwickeln.

Verwendest Du eigene Charaktere solltest Du auf jeden Fall darauf achten, dass sie nicht alle anderen – also bereits vorhandene Charaktere in den Schatten stellen. Denke stets daran, dass sie eigentlich nur als „Gäste“ in einer FanFic fungieren. Zwar können sie entscheidende Rollen übernehmen, sollten aber nicht zu übermächtig gestaltet sein.

Viele Leser träumen davon Seite an Seite mit einem Helden aus ihrer Lieblingsserie zu kämpfen. Oftmals verleitet dies dazu eine Fanfic zu verfassen. Doch diesen Gedanken, solltest Du in aller Ruhe reifen lassen, bevor Du Deine Idee in die Tat umsetzt. Viel zu oft ist man versucht bei dem Verfassen seiner Geschichte ein wenig Gott zu spielen.
Zudem ist es ein Leichtes von seinen Tagträumereien ein „Self-Insert“ in die Geschichte zu projizieren.

Solltest Du Dich also einmal in eine Deiner Geschichten selbst mit hineintexten, bietet es sich an, dass Du daran denken solltest, dass Dein Charakter wesentlich besser gestaltet sein muss, als jeglicher anderer Charakter in dem Plot. Ist dies nicht der Fall kann es also leicht passieren, dass einzelne Charaktere eher starr wirken. Zudem kann es sein, dass eben Dein Charakter nicht das gewünschte Interesse weckt.

Die Handlung als wichtigster Teil einer FanFic


Bevor Du zu Deinem gespitzten Bleistift greifst, solltest Du Deinen Storyfaden noch einmal auf etwaige Schwächen überprüfen. In jeder Szene sollte es nachvollziehbar für den Leser sein, wie die Szenensituation entstanden ist. Zudem solltest Du darauf achten, dass Deine Geschichte nicht im leeren Raum steht.

Jedem Leser sollte es klar sein, wie die Szenen Deiner eigentlichen Handlung zu Stande kommen. Nichts desto trotz kann es natürlich möglich sein, dass Du Deiner Handlung eine kreative und gar abstrakte Note verleihen möchtest. In diesem Falle sollte jedoch klar sein, was Du mit der Gestaltung Deiner Handlung bezwecken möchtest.

Eine kreative Umsetzung Deiner Handlung, ist eine mögliche und weit verbreite Art den Leser mit der Handlung Deiner Fanfic zu fesseln. Jedoch gilt auch hier die kleine Faustregel „Weniger ist manchmal mehr“.

Achte bei Deinen kreativen Schüben auch darauf, dass der Fluss Deiner Handlung nicht empfindlich gestört wird. Ein fliegendes und singendes Schwein durch eine ernste und seriöse Szene fliegen zu lassen mag zwar in mancherlei Hinsicht komisch und vor allem kontrastreich auf den Leser wirken, kann andererseits den Lesefluss und somit den eigentlichen Handlungsfluss empfindlich stören.

Wenn Dein Handlungsfaden einmal fertig entwickelt wurde, solltest Du diesen nicht unterbrechen. Ein Wechsel im Stil kann mitunter als sehr störend empfunden werden. Solltest Du jedoch trotzdem einen Stil-Wechsel bevorzugen, solltest Du diese hinreichend gut begründen, denn schließlich möchtest Du Deine Leser nicht verschrecken.

Rechtschreibung und Grammatik als sprachliches Instrumentarium


Wie in der Musik auch, verdirbt selbst das schönste Musikinstrument ein Stück, wenn es umgestimmt und unharmonisch wirkt. Gleiches gilt natürlich auch für Grammatik und Rechtschreibung. Typos und Grammatikfehler.

Fehler wirken störend und unharmonisch, daher solltest Du Deinen Text, bevor Du ihn veröffentlichst gründlich auf selbige prüfen. Zudem hat dies den Vorteil, dass Dir beim Lesen noch die eine oder andere Idee zur Verbesserung Deiner Handlung begegnen kann.

Ein individueller Schreibstil


Die meisten Autoren arbeiten lange an ihm – dem bekannten und individuellen Schreibstil. Vielen Schreibern gelingt es nie einen individuellen Schreibstil zu entwickeln. Dies ist auch nicht verwunderlich, da man sich beim Lesen allzu häufig den Schreibstil anderer angewöhnt.
Es ist nicht verwerflich, wenn Du Dir ausgewählte Elemente des Schreibstils anderer Autoren aneignest, jedoch solltest Du dabei nicht vergessen stets Deinen eigenen Weg zu suchen.

Wichtig ist an dieser Stelle, dass mit dem Aneignen von Stilelementen nicht damit gemeint ist, dass Du ganze Textpassagen kopieren sollst. Das Kopieren von Texten ist strafbar und gesetzlich verboten.

Gleiches gilt für die Wiedergabe von bereits vorhandenem Gedankengut. Streng genommen handelt es sich auch hierbei bereits um ein Plagiat. Dies meint natürlich nicht, dass Du einen Text der bereits vorhanden ist nicht für Deine Arbeit verwenden darfst (dies wäre natürlich auch Humbug, denn dann dürftest Du streng genommen keinen Text mehr formulieren), jedoch ist es verboten, die Struktur eines Textes sowie die komplette Idee zu übernehmen.

Nobody’s perfect


Niemand ist von Anfang an ein perfekter „Schreiberling“. Dies gilt auch für Dich. Daher ist es als besonders wichtig zu erachten Dich mit den Tipps und konstruktiven Einwänden Deiner Leser auseinander zu setzen. Natürlich musst Du nicht jeden Einwand verfolgen, jedoch bieten Dir die Kommentare zu Deinen FanFics immer wieder gute Anregungen für weitere Deine Arbeiten.

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